Gebäudemodelle


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Mein Erstlingswerk für den Modellbahnverein waren Eckhaus und Verwaltungsgebäude des Btf. Dresden-Naußlitz, der auf unserer alten Anlage den Mittelpunkt bildete. Es wurde zwar versucht, das Modell dem Vorbild ziemlich genau nachzuempfinden, jedoch aus Platzgründen mussten wir auf die Gestaltung des rechten Seitenflügels verzichten und auch die Gestaltung der "runden Ecke" erwies sich damals als zu schwierig und wurde vereinfacht.

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Das Eckhaus Adlergasse/ Wachsbleichstraße in Dresden beherbergt das „Stadt Riesa“, in welches der Friedrichstädter Freundeskreis auch heute noch jeden Sonntagabend einkehrt. Ein Nachbau meiner Lieblingskneipe darf natürlich nicht fehlen. Es entstand, zusammen mit den Nachbarhäusern der Wachsbleichstraße, schon für die alte Anlage. Dieses Ensemble fand – ergänzt durch zwei POLA-Häuser „Goethestraße“ – auch wieder auf unserer neuen Anlage Platz.

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Das Ensemble in Dresden an der Haltestelle Alttrachau (landwärts) hat mich schon länger zum Nachbau gereizt. Es besteht aus vier Häusern, die nur nach Fotos gebaut wurden. Die beiden linken fasste ich in einen Bau zusammen, welcher hier im Rohbau zu sehen ist. Die Breite wurde an die Gegebenheiten der Anlage angepasst, wobei die beiden Läden jeweils rechts der Eingänge "eingespart" werden konnten. Das Modell besteht, wie die anderen auch, in der Hauptsache aus Holz und Pappe, die Fenster aus Kartonstreifen. Für die roten Ziegelflächen eignet sich meiner Meinung nach Vollmer N-Papier am besten.Das gelbe Ziegelpapier wurde früher einmal von einer Arbeitsgemeinschaft des DMV (Deutscher Modelleisenbahnverband der DDR) vertrieben. Die Balkongitter stammen von Faller 523.

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Dieses Haus beherbergt den "KONSUM" - Selbstbedienungsladen. Das Ziegeldach besteht diesmal aus handelsüblichen Plasteplatten. Meinem alten Kumpel "Schorsch" bin ich für die computergestützte Erstellung der vorbildgerechten Schrift samt KONSUM-Logo zu großem Dank verpflichtet. Auch für die Rückseite musste ein Computerausdruck -diesmal von Fränzi- reichen.

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Dieses Eckhaus bildet den rechten Abschluss des Gebäudekomplexes "Alttrachau". Im Erdgeschoss befinden sich die Konditorei mit Cafe und ein Eisenwarenladen. Die Farbgebung gestaltete sich recht schwierig und dauerte dementsprechend lange. An handelsüblichen Teilen wurden wieder nur die Balkongitter verwendet (Faller 523). Die Rückseite wurde abnehmbar gestaltet, weil sich im Inneren des Hauses ein Weichenantrieb sowie diverse Oberleitungsmasten befinden.

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Das Eckhaus gegenüber steht in ähnlicher Form an der „Schanze“ und beherbergte eine Kinder-und Jugendbibliothek. Auch hier sind wegen im Innern verborgener Oberleitungsmasten und eines Weichenantriebes das Dach zusammen mit Seiten-und Rückwänden abnehmbar ausgeführt. Lediglich die Straßenseiten sind fest mit dem Fußweg verklebt, um bei Reparaturen nicht die Querdrähte der Oberleitung kappen zu müssen.

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Dieses Haus stand einmal an der Leipziger Straße und wurde leider im Frühjahr 2003 abgerissen. Bei uns wurde es gegenüber von "Alttrachau" an die Anlagenvorderseite plaziert, so dass der Besucher eigentlich nur dessen Rückseite betrachten kann. Da es recht niedrig ist, wurde es für den Nachbau aussersehen, um dem Zuschauer einigermaßen freie Sicht auf die Straßenbahnstrecke zu ermöglichen.
Hier mal die Straßenansicht, die sich von der Kulisse aus bietet.

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Das Modell des Hochhauses am Albertplatz ist wohl der Blickfang auf der Anlage und stellt sicherlich (auch im wahrsten Sinn des Wortes) den Höhepunkt meines modellbauerischen Schaffens dar. Auch hier waren bedingt durch die Platzverhältnisse Kompromisse leider nicht zu umgehen. Nach Versuchen mit Papiermodellen in 1:87 und in 1:100 entschieden wir uns für letzteren Maßstab, da sonst der Bau knapp einen halben Meter hoch geworden wäre und die umstehenden Gebäude „erdrückt“ hätte. Auch mußte die Ausführung gespiegelt erfolgen, weil sich für den Originalzustand kein geeigneter Platz fand. Um die Bauzeit zu verkürzen wurden alle Fenster - es mögen an die 300 sein – als Computerausdruck erstellt. Die Schaufenster im Erdgeschoß sind aber richtig gebaut und verglast, um große gedruckte Flächen zu vermeiden.

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